Urheberinformationen im Google-Suchergebnis

04. Juni 2012 | Kommentieren

Wer die Google-Suche verwendet, dem sind sicherlich schon die Suchergebnisse aufgefallen, die um ein kleines Autorenbild mit Link zum entsprechenden Google+ Profil ergänzt sind. Dies wird über ein spezielles HTML-Attribut realisiert und damit die Platzierung in den Suchergebnissen sowie die Klickrate positiv beeinflusst. Unterscheiden lässt sich zwischen zwei verschiedenen Varianten.

rel="publisher" für Unternehmensseiten

Google+ Logo

Wer als Unternehmen mit einer entsprechenden Seite auf Google+ aktiv ist, verlinkt diese in der Regel von der eigenen Website aus. In diesem Zug sollte auch das Attribut rel="publisher" im a-Element angegeben werden. Hierdurch werden Google Informationen bereitgestellt, mit denen u.a. die Relevanz der Website für eine Google-Suchanfrage bestimmt und so die Position im Suchergebnis ggf. positiv beeinflusst wird. In der Webmaster-Tools-Hilfe findet man eine gute Anleitung zur Verlinkung von Google+ Seiten unter Verwendung von rel="publisher".

rel="author" zur Autorenkennzeichnung

Wer auf seiner Website oder seinem Blog regelmäßig Fachbeiträge veröffentlicht, kann deren Sichtbarkeit in den Suchergebnissen ebenfalls verbessern. Durch das Attribut rel="author" im a-Element wird das Google+ Profil des Verfassers mit der Website verknüpft. Zukünftig erscheinen so das Porträtbild des Autors sowie ein Link zu dessen Google+ Profil im Suchergebnis. Dadurch erhöhen sich die Aufmerksamkeit und die Klickrate auch bei vermeintlich schlechteren Suchmaschinenpositionen - und das resultiert in Traffic für die Website. Ebenfalls über die Webmaster-Tools-Hilfe erfährt man weitere Details zu Urheberinformationen in Suchergebnissen und zum Einsatz von rel="author".

Ob die Integration beider Attribute funktioniert hat, kann man übrigens sehr bequem mit dem Rich Snippets Testing Tool von Google herausfinden.

Authorrank bewertet Reputation von Autoren

Grundsätzlich werden also Artikel mit Urheberangabe besser bewertet, als ohne – mit der reinen Integration des rel="author" ist es aber noch nicht getan. Denn für Google ist Autor nicht gleich Autor: Durch den sogenannten Authorrank wurden zusätzlich qualitative Abstufungen der jeweiligen Verfasser eingeführt.

Zwar kann Google die Inhalte eines Artikels nicht selbst bewerten, die Leser aber können es, indem sie diese durch Likes, Shares, Tweets, +1 oder Backlinks mit anderen teilen. Über diese sogenannten Social Signals zieht Google Rückschlüsse auf die Reputation und Beliebtheit eines Autors. So gewinnt dieser gegenüber Google an Vertrauen und Ansehen und seine Artikel werden zukünftig unter Umständen besser in den Suchergebnissen gerankt, als Artikel unbekannter Autoren ohne Reputation.


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