Checkliste für das Weihnachtsgeschäft im E-Commerce

12. Oktober 2015 | Kommentieren

Langsam aber sicher sollten sich Onlineshop-Betreiber auf die Festtagssaison einstellen. Denn auch in diesem Jahr ist weiter mit einem Anstieg des Online-Weihnachtsgeschäfts zu rechnen. Unsere E-Commerce-Checkliste hilft bei der Vorbereitung.

Checkliste für das Weihnachtsgeschäft im E-Commerce

Schon jeder zehnte Deutsche kauft im Oktober Geschenke ein, Ende November hat bereits mehr als die Hälfte Weihnachtspräsente besorgt (Ernst & Young, 2013). Spätestens zum Black Friday bzw. Cyber Monday nach Thanksgiving geht es im Weihnachtsgeschäft dann aber richtig rund. Ein Höhepunkt wird dann traditionell Anfang Dezember erwartet.

Infografik: Online-Weihnachtsgeschäft legt auch 2014 kräftig zu | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Steigende Bedeutung für M-Commerce

Bereits im vergangenen Jahr konnte der erwartete Anstieg des E-Commerce-Umsatzes zu Weihnachten bestätigt werden. Zwar liegen noch keine vergleichbaren Prognosen für 2015 vor – wir gehen aber von einem weiteren Zuwachs aus. Und dabei werden die Weihnachtseinkäufe voraussichtlich auch zunehmend vom Smartphone aus getätigt werden. Somit spielt neben dem E-Commerce der M-Commerce eine immer wichtigere Rolle.

Statistiken zu Smartphones und M-Commerce

Ist Ihr Onlineshop startklar für das Weihnachtsgeschäft 2015?

Last Christmas

Aus dem Vorjahr lernen: Welche Werbemaßnahmen waren erfolgreich? Was waren die Topseller im Onlineshop? Wobei gab es Probleme, die in diesem Jahr vermieden werden können?

Responsive Design

Der Onlineshop muss für den Einkauf mit dem Smartphone optimiert werden. Damit zu Weihnachten alles glatt läuft, sollten letzte Anpassungen jetzt vorgenommen werden.

Produktbeschreibungen

Sind die Produkte im Onlineshop aussagekräftig bebildert und beschrieben? Umfangreiche Informationsmöglichkeiten erhöhen die Konversionsrate und senken die Retourenquote - nicht nur zu Weihnachten.

Webanalyse

Ist Google Analytics korrekt eingerichtet? Sind Ziele definiert und das E-Commerce-Tracking aktiviert? Ist die Webanalyse mit Google AdWords verknüpft? Nur so kann das Weihnachtsgeschäft umfassend ausgewertet werden.

AdWords

Anzeigen müssen inhaltlich auf das Weihnachtsgeschäft ausgerichtet werden, um bei relevanten Suchbegriffen zu erscheinen. Interessante Vorteile, z.B. Expressversand, können per Sitelink kommuniziert werden.

Google Shopping

Noch nicht in der Produktsuche von Google vertreten? Dann wird es höchste Zeit, ein Konto im Google Merchant Center anzulegen und den Produktdatenfeed dort hochzuladen!

Anzeigen auf YouTube

Vielen Nutzern dient die Video-Plattform als Inspirationsquelle für Geschenkideen. Mit Textanzeigen in Unboxing- oder Haul-Videos sowie eigenen TrueView Video-Kampagnen kann man dieses Potenzial abgreifen.

Mehr Infos zum Thema Anzeigen auf YouTube

Social-Media-Aktivitäten

Egal ob Inspirationen auf Instagram, Geschenktipps auf Facebook oder Versandhinweise auf Twitter – vor Weihnachten sollten die Social-Media-Aktivitäten intensiviert werden.

Facebook Ads

Mit Klick-Kampagnen auf Facebook können auch Nicht-Fans Geschenktipps präsentiert und diese direkt zum Onlineshop geführt werden. Kampagnen zum Fanaufbau erhöhen die Reichweite der Facebook-Aktivitäten.

Newsletter

Spezielle Weihnachtskampagnen mit Geschenktipps und Bestellhinweisen versprechen dank hoher Relevanz gute Konversionsraten. Maßnahmen zum Verteileraufbau sollten vorab intensiviert werden, um die Reichweite zu erhöhen.

Tipps für den Verteileraufbau im E-Mail-Marketing

Landingpages

Jede Werbemaßnahme sollte zu einer Landingpage führen, die das Thema optimal aufgreift, dem Besucher einen Mehrwert bietet und auf die angestrebte Konversion ausgerichtet ist.

Weihnachtsdesign

Egal ob Onlineshop, Newsletter, Facebook-Seite oder Landingpage - ein dezentes weihnachtliches Design bringt den Besucher in Festtagsstimmung. Übertreiben sollte man es dabei aber nicht.

Rabatte und Aktionen

Online-Adventskalender, ein Adventskranz mit Specials an den Sonntagen, Aktionen wie eine versandkostenfreie Bestellung oder Last-Minute-Rabatte sind Umsatztreiber im Weihnachtsgeschäft.

Service

Vor den Festtagen muss mit einem erhöhten Serviceaufkommen gerechnet werden. Egal ob telefonisch oder per E-Mail – Anfragen gilt es zeitnah zu beantworten. Spezielle Weihnachts-FAQ können über die häufigsten Fragen informieren.

Fristen

Eine Frage, die beim Online-Einkauf besonders relevant ist: Bis wann kann man bestellen, damit die Lieferung noch pünktlich vor Heiligabend erfolgt? Diese Fristen gilt es verlässlich zu klären und zu kommunizieren.

Ressourcen

Der Onlineshop muss dem Weihnachtsansturm personell und technisch gewachsen sein – vom Webserver über Verpackung und Logistik bis hin zu Servicemitarbeitern.

Retourenmanagement

Im Januar werden einerseits viele Gutscheine für den Onlineshop eingelöst, andererseits sollte man sich auch auf ein erhöhtes Retourenaufkommen einstellen.


Kommentieren


Vorheriger Artikel

Nächster Artikel

Übersicht

Schleswig-Holstein. Der echte Norden.