Conversion Tracking mit Facebook und Google AdWords

29. Januar 2013 | Kommentieren

Wer Werbeanzeigen schaltet, möchte nicht nur wissen, wie oft sie geklickt wurden, sondern auch, ob der Klick zu einer Konversion geführt hat. Mit Google AdWords ist dies schon lange möglich, nun bietet auch Facebook ein Conversion Tracking Tool an.

Als Konversion wird das Erreichen eines vorab definierten Ziels bezeichnet. Dabei kann es sich z.B. um eine Bestellung in einem Onlineshop, einen Vertragsabschluss, einen Download oder eine Newsletter-Anmeldung handeln.

Wer mit Google AdWords Anzeigen im Google Suchergebnis schaltet bzw. Google Analytics zur Webanaylse verwendet, kann das sogenannte Conversion Tracking schon lange nutzen. Dazu muss lediglich ein Code-Snippet in den HTML-Code der Zielseite nach der Konversion eingebunden werden, z.B. der "Danke"-Meldung nach der Bestellung. Dann kann gemessen werden, ob ein Klick auf ein Werbemittel auch zur gewünschten Handlung führt - entweder direkt oder auch erst Tage später. Die Ergebnisse zeigen, welche Anzeigen und Keywords besonders gut oder schlecht performen, sodass der Return on Investment (ROI) optimiert werden kann.

Auf dem Weg zum Social-Media-ROI

Ab sofort stellt nun auch Facebook den Werbetreibenden ein Conversion Tracking Tool zur Verfügung. Damit kann das Verhalten von Nutzern, die auf ein Facebook-Ad geklickt haben, über die Grenzen des sozialen Netzwerkes hinaus verfolgt werden. Hierzu wird auf der Zielseite, ebenso wie für Google AdWords, ein entsprechender Code-Schnipsel eingebunden, der allerdings nur mit Einwilligung der Nutzer eingesetzt werden darf.

Facebook bietet somit eine erste Möglichkeit, den finanziellen Erfolg von Aktivitäten in sozialen Netzwerken nahtlos messbar zu machen - auch wenn es sich dabei erst einmal "nur" um Werbung und nicht um Social-Media-Marketing im eigentlichen Sinne handelt.


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