Firefox 19: Probleme beim Drucken von PDF-Dateien beheben

21. Februar 2013 | Kommentieren

Der neue Firefox kommt mit integriertem PDF-Reader. Dieser bietet viele Vorteile, bei der Druckfunktion entstehen allerdings unschöne Nebeneffekte, denn sie wurde ursprünglich für Websites konzipiert. Wir zeigen, wie Sie diese umgehen können.

Firefox 19: Probleme beim Drucken von PDF-Dateien beheben

Firefox 19 und sein integrierter PDF-Reader

Produktdetails in Onlineshops, Termine des Fußball-Vereins oder Rechnungen des Telefonanbieters sind nur einige Beispiele, bei denen PDFs auf Websites zum Download angeboten wird. Bisher konnte man diese nur direkt im Browser ansehen, wenn man eine geeignete Software eines Drittanbieters installiert hatte, z.B. den Adobe Reader. Damit ist nun Schluss, denn das neue Firefox 19 Update hat einen eigenen integrierten PDF-Reader mit an Bord.

Die Vorteile liegen auf der Hand: kein lästiges Installieren und Updaten von weiterer Software mehr, keine unnötigen Klicks, um sich die gewünschte PDF-Datei anzeigen zu lassen und kein Dschungel von sich öffnenden Fenstern, die eigentlich nur für Verwirrung sorgen. Schlank und zu 100 % integriert präsentiert sich der interne Firefox PDF-Reader. Ein Klick auf den Link zu einer PDF-Datei und es öffnet sich ein neuer Tab im Browser, in welchem das PDF angezeigt wird. Zusätzliche Symbole bieten z.B. die Möglichkeit, die Datei lokal auf dem Rechner zu speichern oder zu drucken.

Klingt gut - doch genau bei der Druckfunktion ergeben sich Probleme.

PDF-Druckfunktion mit unschönen Nebeneffekten

Bei Websites und Webapplikationen, die das PDF-Format als digitalen Ausdruck nutzen, werden vorher nicht vorhandene Informationen in der Kopf und Fußzeile mit angedruckt. Dazu kommt noch, dass ein breiter weißer Rand das PDF umschließt. Für interne Ausdrucke ist dies egal, aber was ist, wenn sie an Kunden oder Geschäftspartner weitergeben werden sollen? Eine Rechnung, bei der in der Titelzeile "http://www..." steht, sieht nicht besonders professionell aus.

Das Problem hierbei ist, dass Firefox für den Ausdruck seine interne Druckfunktion nutzt. Diese wurde ursprünglich für Websites konzipiert und druckt von Haus aus in die Kopfzeile den Namen und die URL der Website sowie in die Fußzeile Datum und Seitenzahl, sofern die Einstellungen nicht verändert wurde. Dieses kann man zwar in den Einstellungen von Firefox konfigurieren, aber dann sind diese Informationen auch auf dem Ausdruck einer Website nicht mehr zu sehen.

Aus diesem Grund empfehlen wir allen Firefox-Nutzern, die PDF-Dokumente ohne Veränderungen ausdrucken müssen, den PDF-Reader eines Drittanbieters wieder zu aktivieren.

Den integrierten Firefox PDF-Reader deaktivieren

Den integrierten Firefox PDF-Reader deaktivieren

Um den PDF-Reader zu deaktivieren, rufen Sie im Firefox den Menüpunkt Extras > Einstellungen auf und klicken auf den Tab Anwendungen. Nun suchen Sie den Dateityp Portable Document Format (PDF) und wählen in der rechten Spalte den PDF-Reader des Drittanbieters aus, z.B. Adobe Acrobat (in Firefox) verwenden aus. Im Anschluss müssen Sie die Auswahl noch mit dem OK-Button bestätigen. Wir empfehlen Firefox nach dieser Aktion einmal zu beenden und neu zu starten.


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