Nachrichten 2012 (Seite 3)

webworx macht Adler-Schiffe mobil

31. Juli 2012 | Kommentieren

Sich über Fahrpläne, Fahrplanänderungen und die Flotte informieren oder Fahrkarten bestellen – das geht ab sofort bequem und von überall mit dem Smartphone. webworx  realisiert eine mobile Website für die Adler-Schiffe Reederei, die Fähr- und Ausflugsfahrten auf Nord- und Ostsee, auf Flüssen und dem Nord-Ostsee-Kanal anbietet.

Besonders im Urlaub nutzen viele das Internet auf mobilen Endgeräten - Grund genug, eine komprimierte und für Smartphones optimierte Version der Website www.adler-schiffe.de anzubieten. Neben der Fahrplanauskunft ist die Anbindung an das Online-Reservierungssystem das Herzstück der Seite. Ganz im Trend des M-Commerce können Fahrgäste ihre Tickets jederzeit und von unterwegs kaufen. Sondermeldungen informieren die Fahrgäste über etwaige Fahrplanänderungen.

Mit der Flotte von Adler-Schiffe geht es unter anderem nach Sylt, Amrum, Rügen oder Usedom. Wer möchte, kann vorab schon einmal einen Blick durch die Webcam auf den Abfahrtshafen oder das Ausflugsziel werfen und sich über die einzelnen Schiffe informieren. Ein weiteres Features des mobilen Auftritts ist die Anbindung an das Qualitätsmanagement-System iFeedback, über das Lob und Kritik direkt vor Ort geäußert werden können. Wer über die neuesten Angebote und Touren der Adler-Schiffe auf dem Laufenden bleiben möchte, meldet sich am besten zum Newsletter an – natürlich auch mobil.

Das aufgeräumte Design mit seinen großen Buttons ist für mobile Endgeräte mit entsprechenden Touchscreens optimiert und sorgt so für größtmögliche Usability – die hohen Zugriffszahlen nach dem Launch geben uns Recht. Unter der Subdomain mobil.adler-schiffe.de kann man die mobile Seite entweder direkt ansteuern, beim Aufruf der klassischen Website vom Smartphone aus wird aber auch eine Weiterleitung auf die mobile Version angeboten.

Mobile Website Adler-Schiffe


Vortrag: Facebook & Co. - Chancen und Risiken

17. Juli 2012 | Kommentieren

Soziale Netzwerke werden für die Unternehmenskommunikation immer wichtiger. Sie bieten großes Potenzial, halten aber auch einige Stolperfallen bereit. Im Vortrag "Facebook & Co. - Chancen und Risiken" werden diese unterschiedlichen Aspekte des Social Media Marketing betrachtet.

Referenten sind Lars Müller, Geschäftsführer der webworx GmbH, sowie Volker Plocher, Geschäftsführer der Nordland Energie GmbH, die mit der Marke DRIFT in unterschiedlichen Sozialen Netzwerken präsent ist. DRIFT ist ein Anbieter für Ökostrom und Gas in Norddeutschland. Beide Referenten werden Facebook & Co. aus ihrem jeweiligen Blickwinkel beleuchten, über Erfahrungen aus der Praxis berichten und Chancen und Risiken von Sozialen Netzwerken einschätzen. Veranstalter und Referenten stehen im Anschluss zur Diskussion bereit.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 29. August 2012 um 18 Uhr im Haus der Wirtschaft der IHK zu Kiel statt. Interessenten können sich kostenfrei für den Vortrag anmelden.

Der Vortrag ist Teil von "Unternehmenserfolg planen", einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe der IHK zu Kiel, der Handwerkskammer Lübeck, der Kreishandwerkerschaft Kiel, der Mentoren für Schleswig-Holstein, der Wirtschaftsjunioren Kiel und der KiWi GmbH. Zielgruppe sind kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Erfolg zukünftig noch besser planen wollen. Ein weiterer Vortrag der Reihe findet am 7. November 2012 zum Thema "Neuer Markt: Kunde 50plus" statt.


PDF-Downloads mit Google Analytics messen

12. Juli 2012 | 2 Kommentare

Das Nutzerverhalten auf einer Website lässt sich mit der Webanalyse-Software Google Analytics hervorragend auswerten. Besuchsquellen, verwendete Suchbegriffe, technische und geografische Informationen, Aufenthaltsdauer, aufgerufene Seiten und Konversionen sind einige von zahlreichen Kennzahlen. Aber wie misst man die Häufigkeit von PDF-Downloads?

Die Erfassung von Nutzerzugriffen erfolgt mit Hilfe des sogenannten Google Analytics Tracking Codes (GATC), der am Ende aller HTML-Seiten eines Webauftritts eingebunden wird. Dieser liest die benötigten Informationen zu Seitenbesuchern aus und ermöglicht dann die Darstellung in entsprechenden Berichten.

Erfassung der Downloadhäufigkeit von PDFs

Dabei werden Seitenbetreiber, die Downloads auf ihrer Website anbieten, mit einem grundlegenden Problem konfrontiert. Denn in Dateien, die keine HTML-Seiten sind, lässt sich der Tracking Code nicht ohne weiteres integrieren. Klickt ein Besucher also beispielsweise auf einen Link zu einem PDF-Dokument, kann dieser Zugriff normalerweise nicht in Google Analytics erfasst werden.

Viele Internetpräsenzen von Unternehmen setzen aber eben ganz bewusst auf PDFs, um weiterreichende Informationen an die Zielgruppe zu übermitteln. Und natürlich möchte man als Anbieter eine Erfolgskontrolle für diese Aktivitäten durchführen. Google Analytics bietet dafür zwei unterschiedliche Lösungsansätze, die ihre jeweiligen Vor- und Nachteile haben.

Virtuelle Seitenaufrufe

Ein virtueller Seitenaufruf wird mit der Funktion _trackPageview() realisiert. Man implementiert diese im Link zu einer Download-Datei wie etwa einem PDF und übergibt den tatsächlichen oder einen fiktiven Dateinamen. Dieser taucht dann wie alle anderen Seitenaufrufe in den Berichten von Google Analytics auf. Die Methode eignet sich vor allem dann, wenn der Download auch als Konversion deklariert werden soll. Allerdings verfälscht dies möglicherweise die Gesamtzahl der Seitenbesuche, denn ein solcher ist der Download streng genommen nicht.

Code-Beispiel

<a href="file.pdf" onClick="_gaq.push(['_trackPageview', '/file.pdf']);">PDF</a>

Ereignis-Tracking

Durch Einsatz der Funktion _trackEvent() können mit Google Analytics beliebige Ereignisse im Nutzerverhalten auf einer Website in fünf Segmenten erfasst werden: Kategorie, Aktion, Label, Wert und implizierte Anzahl. Die letzteren drei sind optional zu verwenden.

So gekennzeichnete Download-Links werden dann separat ausgewertet und gehen nicht in die Gesamtzahl der Seitenbesuche ein. Sie können aber auch nicht als Konversionsziel verwendet werden. Weitere mögliche Anwendungsgebiete neben Downloads sind interaktive Seitenelemente, die z.B. mit JavaScript bzw. AJAX realisiert worden sind, aber auch eingebettete Videos und Flash-Filme.

Eine charmante Ausbaustufe für das Ereignis-Tracking ist die Übergabe von numerischen Werten als weiteren Parameter. So kann man potenziell Umsätze an das Ereignis binden oder auch die Downloadzeit erfassen. Für letzeres bietet Google Analytics passenderweise auch eine eigene Variable: downloadTime.

Code-Beispiel

<a href="file.pdf" onClick="_gaq.push(['_trackEvent', 'Downloads', 'PDF', '/file.pdf', downloadTime]);">PDF</a>

Quellen

Die Google Analytics Hilfe enthält einige weiterführende Informationen, die für die Messung von Downloads über virtuelle Seitenaufrufe oder das Ereignis-Tracking relevant sind. Und bei Google Developers findet man eine komplette Dokumentation aller Funktionen des Google Analytics Tracking Codes.


Klickrate von Google AdWords durch Sitelinks erhöhen

06. Juli 2012 | Kommentieren

Google AdWords bieten interessante Anzeigenerweiterungen, um Textanzeigen im Werbenetzwerk noch prominenter gestalten zu können und dadurch die Klickrate zu erhöhen. Eine gute Möglichkeit sind  sogenannte Sitelinks, mit denen weitere Unterseiten in der Anzeige beworben werden können – ohne zusätzliche Kosten.

Wer Google AdWords einsetzen möchte, kann zwischen unterschiedlichen Formaten und Darstellungsumgebungen wählen:

Anzeigentypen

  • Textanzeige
  • Image-Anzeige (Banner)
  • Rich-Media-Anzeige
  • Videoanzeige
  • Mobile WAP-Anzeige

Netzwerke

  • Ergebnisseiten der Google Suche
  • Such-Werbenetzwerk zu definierten Keywords
  • Display-Netzwerk auf einer thematisch passenden Partnerseite von Google
  • Display-Netzwerk nach Interessen einer bestimmten Zielgruppe
  • Remarketing-Kampagne durch Kennzeichnung eigener Website-Besucher

Textanzeigen im Google-Suchergebnis sind die Klassiker unter den AdWords und bestehen im Normalfall aus einem Anzeigentitel (max. 25 Zeichen), einem kurzen Beschreibungstext (max. 2 Zeilen je 35 Zeichen) und einer angezeigten Ziel-URL (max. 35 Zeichen). Anzeigenerweiterungen bieten die Möglichkeit, diese Textanzeige mit zusätzlichen Informationen anzureichern, z.B. Standort, telefonischen Kontaktmöglichkeiten, Produktdaten oder sogenannten Anzeigen-Sitelinks.

Anzeigen-Sitelinks in Google AdWords

Mit Sitelinks zusätzliche Unterseiten bewerben

Unterhalb der angezeigten Ziel-URL können weitere Links zur eigenen Website platziert werden. Somit lassen sich die Interessen der Nutzer noch besser abdekcen, was die Klickrate der Adwords erhöhen kann. Bei Anzeigen auf Desktop-PCs und Tablets werden bis zu sechs Sitelinks angezeigt, auf mobilen Endgeräten maximal zwei. Klickt ein Nutzer auf einen Sitelink, wird dieser wie ein Klick auf die Ziel-URL abgerechnet. Die Integration der zusätzlichen Links selbst ist also kostenlos, abgerechnet wird ganz regulär nach dem CPC-Modell (Cost per Click).

Sitelinks können sowohl bei neuen als auch bei bestehenden Anzeigen hinzugefügt und auf Kampagenenebene definiert werden. Es lassen sich bis zu zehn unterschiedliche Sitelinks hinterlegen - wie immer entscheidet Google ob, und wenn ja welche, Links tatächlich ausgegeben werden. Basis dafür sind beispielsweise der Qualitätsfaktor der Anzeige, die Position im Suchergebnis, der Suchbegriff sowie Inhalte auf den Zielseiten.

Im Hilfe-Center von Google AdWords wird erläutert, wie Sitelinks hinzugefügt werden.


Rich Snippets: Zusatzinformationen im Suchergebnis

28. Juni 2012 | Kommentieren

Sogenannte Rich Snippets sind Zusatzinformationen, welche die Ergebnisse in Suchmaschinen anreichern. Sie steigern die Aufmerksamkeit des Nutzers und damit die Klickrate und werden über Mikroformate im HTML-Code der Website realisiert.

Vor kurzem haben wir die Urheberinformationen im Google-Suchergebnis vorgestellt. Doch neben den Autorenangaben existiert noch eine ganze Reihe zusätzlicher Rich Snippets für andere Inhaltstypen, die das Suchergebnis ergänzen. So erhält der Nutzer neben Überschrift, Kurzbeschreibung und URL noch ein breites Spektrum ergänzender Informationen, ohne dass er bis dahin ein Ergebnis angeklickt hat:

  • Bewertungen in Form von Sternen
  • Jobbezeichnungen und soziale Beziehungen von Personen
  • Preise und Erfahrungsberichte zu Produkten
  • Kontaktmöglichkeiten zu Unternehmen
  • Zubereitungszeit und Kalorienangabe von Rezepten
  • Datum, Uhrzeit und Ticketkauf bei Veranstaltungen
  • Musiktitel von Interpreten
  • uvm.

Rich Snippets für Produkte

Rich Snippets für Musik

Rich Snippets für Rezepte

Vorteile und Nachteile von Rich Snippets

Mit Rich Snippets angereicherte Suchergebnisse sind deutlich aufmerksamkeitsstärker und präsenter und werden häufiger geklickt, sofern die Zusatzinformationen einen passenden Mehrwert bieten. Durch die steigende Click Through Rate erhöht sich der Besucherverkehr auf der Website – auch bei einem schlechteren Ranking.

Zu viele Informationen im Suchergebnis bergen allerdings die Gefahr, dass für den Nutzer keine Notwendigkeit zum Klicken mehr besteht. Zudem wird der HTML-Code durch Rich Snippets umfangreicher, was eventuell die Ladezeit der Website negativ beeinflussen kann.

Technische Umsetzung von Rich Snippets

Realisiert werden Rich Snippets über HTML-Attribute, die es Suchmaschinen ermöglichen, Informationen zu erkennen und im Suchergebnis darzustellen. In der Regel geschieht die Umsetzung in Form von Mikroformaten im Quellcode. Der Quasi-Standard für Google, Yahoo und Bing sind dabei die Spezifikationen von schema.org. Ob die Integration der Rich Snippets korrekt vorgenommen wurde, kann mit dem entsprechenden Testing-Tool überprüft werden.


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