NSA-Affäre: Yahoo verschlüsselt Datenverkehr

21. November 2013 | Kommentieren

Yahoo-Chefin Marissa Mayer verkündete kürzlich, dass Daten zwischen den Rechnerzentren des Internetunternehmens künftig verschlüsselt verschickt werden. Hintergrund ist, dass die NSA Datenleitungen von Yahoo und Google angezapft haben soll.

NSA-Affäre: Yahoo verschlüsselt Datenverkehr

Nach Bekanntwerden der NSA-Affäre, die durch die US-Zeitung Washington Post an die Öffentlichkeit durchdrang, folgt nun auch Yahoo dem Beispiel von Google und zieht Konsequenzen:

Vertrauen der Nutzer

Laut Angaben der Yahoo-Chefin wird der Internetkonzern bis Ende des ersten Quartals 2014  eine Verschlüsselungstechnologie installieren, die ihren Nutzern die Möglichkeit gibt, den Datenfluss zwischen den Rechnerzentren des Unternehmens zu verschlüsseln.

"Wir arbeiten seit Jahren hart daran, das Vertrauen unserer Nutzer zu verdienen und wir kämpfen darum, es zu wahren"

so CEO Marissa Mayer in einem Blogeintrag. Mit diesem Statement bemüht sie sich, mögliche Bedenken aus der Welt zu schaffen, Yahoo hätte der NSA Nutzerdaten zur Verfügung gestellt.

Informationen zum deutschen Datenschutz

Erst kürzlich machte Yahoo öffentlich, dass nicht nur US-amerikanische, sondern auch deutsche Behörden bei dem Unternehmen Nutzerdaten angefragt hatten.

Um Daten deutscher Bürger zu schützen, setzt sich das Bundesministerium des Innern dafür ein, dass bei den derzeit laufenden Verhandlungen über eine Reform des Datenschutzes auf europäischer Ebene ein Datenschutzrecht geschaffen wird, das dem Internetzeitalter gerecht wird.


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