User Signals als Ranking-Faktor

08. September 2015 | Kommentieren

Nutzersignale wie die Klickrate im Suchergebnis, die Verweildauer auf der Website und die Absprungrate zurück auf die Suchergebnisseite sind wichtige Ranking-Faktoren für Suchmaschinen. Wir zeigen, wie diese Werte verbessert werden können.

User Signals als Ranking-Faktor

Bei der Suchmaschinenoptimierung spielt die positive Nutzererfahrung eine immer wichtigere Rolle. Denn über sogenannte User Signals ziehen die Suchmaschinen Rückschlüsse auf die technische und inhaltliche Qualität einer Website. Wer es schafft, Click-through Rate, Verweildauer und Bounce Rate zu optimieren, kann sein Google-Ranking verbessern. Informationen zu diesen Kennzahlen liefert die Webanalyse.

Klickrate im Suchergebnis erhöhen

Websites, die auf den Top 3 Positionen stehen, werden besser wahrgenommen und häufiger geklickt. Doch auch auf unteren Plätzen kann man seine Klickrate verbessern. Vorraussetzung dafür sind aussagekräftige Metadaten. Seitentitel und Meta Description müssen das Interesse des Suchenden wecken.

Hier steht also längst nicht mehr nur die Ausrichtung auf bestimmte Keywords im Vordergrund. Gute Websites ranken schließlich für diverse Suchbegriffe, die nicht alle in einer einzelnen Meta-Beschreibung untergebracht werden können. Vielmehr muss diese einen relevanten Mehrwert bieten und kann sogar eine Handlungsauforderund beinhalten.

Zusätzliche Aufmerksamkeit ziehen Rich Snippets im Suchergebnis auf sich. Dabei werden mit Hilfe sogenannter Mikroformate ergänzende Informationen bereitgestellt, z. B. auf Basis von schema.org. Diese ermöglichen den Website-Betreibern eine aufmerksamkeitsstärkere Präsentation und optimierte Darstellung im Google-Suchergebnis. Diese bessere Qualität auf den SERPs kann in einer höheren Click-through Rate resultieren.

Verweildauer auf der Website erhöhen

Relevante Inhalte und sauber strukturierte Seiten erhöhen die Verweildauer auf einer Website. Gute Texte sind mit Überschriften und Zwischenüberschriften ausgezeichnet und besitzen interne Verlinkungen. Und auch übersichtliche Menüs und zielführende Call to Action Buttons verbessern die User Experience. Bilder und Videos stellen fesselnde Inhalte dar, die die Verweildauer weiter erhöhen. Negativ auf die Nutzerfreundlichkeit und die Besuchszeiten wirken sich jedoch übermäßige Werbung sowie störende Interstitials und Overlays aus.

Absprungrate zurück ins Suchergebnis reduzieren

Springt der Nutzer nach dem Klick sofort wieder von der Website ab, ist dies für Google ein Signal, dass er mit dem Suchergebnis nicht zufrieden war - sei es mit dem Inhalt oder der technischen Umsetzung. Um die Absprungrate zu reduzieren, muss - wie eingangs erwähnt - in der Meta Description bereits deutlich werden, worum es auf der Zielseite geht.

Jedoch sollte die Bounce Rate immer in Zusammenhang mit der Verweildauer betrachtet werden. Denn auch ein zufriedener Nutzer kann ohne weiterführenden Klick zum Suchergebnis zurück navigieren. Um diese Art von Absprüngen zu reduzieren, müssen die oben beschriebenen Maßnahmen zur Erhöhung der Verweildauer Anwendung finden.

Um technische Gründe für einen Absprung zu vermeiden, sollte beispielsweise eine gute Bedienbarkeit auf allen Endgeräten sichergestellt sein. Auch eine zu lange Ladezeit wird – vor allem von mobilen Besuchern - nicht toleriert.

Weitere Erkenntnisse zu Ranking-Faktoren und Rang-Korrelationen für google.de hat Searchmetrics in einer aktuellen Studie untersucht.


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